Über uns

Träger der EABPM

Träger der EABPM sind rechtlich selbstständige nationale Gesellschaften in Europa mit einem oder mehreren Schwerpunkten in den Themenbereichen

  • Prozessmanagement
  • Organisation
  • Allgemeines Management
  • Qualitätsmanagement

Board Members EABPM

Darüber hinaus pflegt die EABPM eine intensive Partnerschaft mit der amerikanischen Association of Business Process Management Professionals (ABPMP).

Mitglieder und Partner der EABPM

Club des Pilotes de
Processus
Frankreich, Paris
logo gfo Gesellschaft für Organisation e.V., Deutschland, Hannover
Logo SGO schmal Schweizerische Gesellschaft für Organisation und Management, Schweiz, Zürich
oevo Österreichische Vereinigung für Organisation und Management, Österreich, Wien
ABPMP-Logo-Lockups_FINAL_OL_3 Strategischer Partner der EABPM ist die amerikanische „Association of Business Process Management Professionals“, ABPMP, Illinois, USA

Wenn Sie Mitglied der EABPM werden möchten, wenden Sie sich bitte an die EABPM, Flughofstrasse 50, CH-8152 Glattbrugg (zertifizierungen@sgo.ch), Sie können auch jedes Mitglied kontaktieren.

Grundsätzlich gibt es in jedem Land nur ein Mitglied. Mehrere nationale Gesellschaften können sich zu einer gemeinsamen Trägerorganisation zusammenschließen.

Die EABPM verfolgt keine eigenen wirtschaftlichen Zwecke.

Um Interessenkonflikte zu vermeiden, handelt es sich bei den Mitgliedern in der Regel um gemeinnützige Einrichtungen, die keine eigene Fortbildung oder Beratung betreiben. Soweit diese Gesellschaften auch gewerblich tätig sind, ist durch rechtliche bzw. organisatorische Maßnahmen sichergestellt, dass die erforderliche Neutralität in der Zertifizierung gewahrt bleibt.

Satzung der EABPM

§ 1 Errichtung, Zweck

Die Parteien schließen sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammen, in der Absicht, das Gedankengut des Business Process Management (BPM) weiter zu entwickeln und zu verbreiten, die Bedeutung dieses Fachgebiets einer breiten fachlich relevanten Öffentlichkeit nahe zu bringen und eine fachgerechte Umsetzung zu fördern. Dazu soll eine gemeinsame Wissensplattform (Common Body of Knowledge) geschaffen und kontinuierlich weiter entwickelt werden, die als Grundlage für die fachliche Qualifikation von Experten des BPM dienen kann. In den beteiligten Ländern soll jeweils eine eigenständige Infrastruktur aufgebaut werden zur Zertifizierung von Experten zum BPM nach weitgehend einheitlichen, international anerkannten Maßstäben. Die EABPM dient zur Festlegung gemeinsamer Anforderungen und Standards und zur Koordination der jeweiligen landesspezifischen Aktivitäten Die EABPM verfolgt keine eigenen wirtschaftlichen Zwecke.

§ 2 Beteiligte

Neben den Gründungsmitgliedern sollen weitere nationale Gesellschafter (Partner) gewonnen werden, die bereit sind, die gemeinsamen Ziele zu verfolgen. Die grundlegende Anforderung ist es, dass diese Partner nicht primär wirtschaftliche Zwecke verfolgen (Status der Gemeinnützigkeit).

Grundsätzlich soll es je Land nur einen Partner geben. Es ist den Partnern freigestellt, in den jeweiligen Ländern mit anderen Institutionen zusammen zu arbeiten, soweit diese bereit sind, die gemeinsamen Ziele zu verfolgen.

§ 3 Dauer, Kündigung

(1) Die Gesellschaft beginnt am 01. Januar 2006. Sie ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

(2) Jeder Gesellschafter kann seine Mitgliedschaft in der Gesellschaft mit einer sechsmonatigen Frist zum Ende eines Kalenderjahres kündigen. Eine Kündigung ist jedoch erstmals zum 31. Dezember 2007 möglich. Die Kündigung hat schriftlich gegenüber den übrigen Gesellschaftern zu erfolgen.

§ 4 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Die Gesellschaft führt den Namen:
European Association of Business Process Management EABPM

(2) Der Sitz der Gesellschaft ist Wettenberg bei Gießen.

(3) Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§ 5 Beiträge

(1) Alle Gesellschafter sind bereit, die Weiterentwicklung des Fachgebiets BPM aktiv zu fördern und dazu eigene Beiträge zu leisten. Die Schwerpunkte der Entwicklung werden in der Gesellschaft einvernehmlich abgestimmt. Wesentliche Inhalte werden vor einer Veröffentlichung den übrigen Gesellschaftern zur Kenntnis gegeben. Bei gravierenden Meinungsverschiedenheiten ist ein Beschluss aller Mitglieder der Gesellschaft herbeizuführen.

(2) Alle Gesellschafter sind bereit, die unter ihrer Regie erarbeiteten Materialien und Arbeitsergebnisse allen anderen Gesellschaftern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

(3) Die empfangenden Gesellschafter haben das Recht, die Materialen und Arbeitsergebnisse in die jeweilige Landessprache zu übertragen und dort zu verwerten.

(4) Die Gesellschafter verpflichten sich, von den gemeinsam verabschiedeten Ergebnissen nur dann abzuweichen, wenn dieses durch landesspezifische Anforderungen zwingend erforderlich wird.

§ 6 Geschäftsführung und Vertretung

(1) Die EABPM hat als Organe eine Gesellschafterversammlung und einen Geschäftsführungsausschuss.

(2) Die Gesellschafterversammlung besteht aus jeweils einem Vertreter der Gesellschafter. Sie wählt mit einfacher Mehrheit aus ihrer Mitte jeweils für drei Jahre einen Vorsitzenden.

(3) Der Geschäftsführungsausschuss führt die administrativen Geschäfte und vertritt die Gesellschaft nach außen. Er besteht aus zwei Mitgliedern, die von der Gesellschafterversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt werden.

§ 7 Gesellschafterbeschlüsse

(1) Alle den Gesellschaftern durch Gesetz oder diesen Gesellschaftsvertrag zugewiesenen Entscheidungen werden durch Gesellschafterbeschlüsse getroffen. Jeder Gesellschafter verfügt über eine Stimme. Die Vertreter der Gesellschaften treffen sich einmal jährlich. In Ausnahmefällen kann dieses Treffen auch durch ein Umlaufverfahren ersetzt werden. Die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig, wenn die Versammlung binnen angemessener Frist einberufen wurde und mindestens 50% der Gesellschafter anwesend sind.

(2) Beschlüsse über:
– die Änderung des Gesellschaftsvertrages
– die Auflösung der Gesellschaft.
benötigen eine Mehrheit von 75% der anwesenden Stimmen.

(3) Folgende Sachverhalten benötigen eine Mehrheit von 60% der anwesenden Stimmen:
– Aufnahme weiterer Gesellschafter
– Freigabe des jeweiligen Versionen des Common Body of Knowledge
– Gemeinsame Standards und Regelungen zur Zertifizierung.

(4) Sonstige Beschlüsse erfordern eine einfache Mehrheit der anwesenden Stimmen. Unabhängig von den genannten Mehrheitserfordernissen ist grundsätzlich Einstimmigkeit anzustreben.

(5) Das Umlaufverfahren ist zulässig, sofern sich kein Mitglied gegen dieses Beschlussverfahren ausspricht. Im Übrigen gelten die gleichen Mehrheiten wie bei Beschlussfassung in der Generalversammlung.

§ 8 Einnahmen/Ausgaben

(1) Alle Gesellschafter verpflichten sich, die notwendigen administrativen Aufgaben gemeinsam durch Beiträge zu finanzieren. Über die gemeinsam zu finanzierenden Aktivitäten wie auch über die Höhe der Beiträge entscheidet die Gesellschafterversammlung.

(2) Die Rechnungslegung erfolgt auf Grund ordnungsgemäßer Aufzeichnung über alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft durch den Geschäftsführungsausschuss. Innerhalb von drei Monaten nach Abschluss jedes Geschäftsjahres ist unter Spezifizierung der Einnahmen und Ausgaben ein Rechnungsabschluss über das Ergebnis des Geschäftsjahres zu fertigen und den Gesellschaftern vorzulegen.

(3) Die Kosten der Vertreter der Gesellschafter (Reisekosten, Spesen) werden von den jeweiligen Gesellschaftern getragen.

§ 9 Auflösung, Fortsetzungsklausel

(1) Erklärt ein Gesellschafter die Kündigung, so löst der Zugang der Kündigungserklärung die Kündigungsfrist aus; die übrigen Gesellschafter setzen die Gesellschaft fort.

(2) Falls sich die Gesellschaft durch Kündigungen auf weniger als zwei Mitgliedgesellschafter reduziert, ist sie zu beenden und aufzulösen.

(3) Im Falle der Auflösung oder Beendigung der EABPM verbleiben die Rechte an den bis anhin erarbeiteten und freigegebenen Unterlagen bei den bisherigen Gesellschaftern.

§ 10 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder der Vertrag eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmung hiervon unberührt.

§ 11 Schriftform

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.

§ 12 Gerichtsstand

Dem Vertrag liegt deutsches Recht zu Grunde. Die Vertragsparteien anerkennen ausdrücklich das deutsche Recht als ergänzende Rechtsgrundlage zu den vertraglichen Bestimmungen. Als Gerichtsstand wird Gießen vereinbart.

Schreibe einen Kommentar